Was ist Freiheit?

Ich verbringe den Tag heute im Homeoffice. Es ist ein normaler Donnerstag, 14 Uhr 

und doch ist etwas anders.

MEIN HANDY BEFINDET SICH NOCH IM FLUGMODUS!

Kein Instagram, keine Mails, keine Telefonanrufe. 

ICH BIN GERADE NICHT ERREICHBAR.

Das fühlt sich wie eine ganz neue Freiheit an, wahrscheinlich so , wie es sich damals angefühlt hat, als die ersten Handys ( ich hatte ein  rotes Nokia) Einzug hielten. 

Da haben wir eine Freiheit gespürt, spontan einen Freund anzurufen, weil wir Lust auf ein Eis mit ihm hatten.

Erinnerst du dich noch an die Zeit mit den Telefonkarten für die öffentlichen Telefonzellen? 

Welche Erleichterung waren doch die ersten Handys…..Und jetzt?

Fühle ich die Erleichterung, zu entscheiden, nicht erreichbar zu sein, 

ohne Ablenkung im Außen.

Mein Kopf ist so wunderbar frei und offen für das Buch, das ich gerade lese.

( Obwohl ich schon an mein Handy denke und es einfach so wundervoll finde, wie es oben in meinem Bett liegt – im Flugmodus) . Mein Nervensystem bedankt sich, denn

ich habe Zeit.

Ist uns eigentlich wirklich bewusst, wieviel Lebenszeit wir mit Dingen verbringen, mit denen wir so gar nichts zu tun haben? Mit Personen uns verbinden, die wir gar nicht kennen? 

Früher war das der Fernseher, der den ganzen Tag lief, 

heute läuft dabei zusätzlich noch das Handy.

Wenn ich mich zu dem Gedanken hinreißen lassen „wo führt das alles noch hin?“, dann spüre ich kurz eine dunkle Energie aufflackern. Natürlich könnte ich mich verführen lassen, die negativen Bilder, die ungefragt in meinem Kopf auftauchen, tiefer zu betrachten.

Doch zu was würde es führen? 

Wem würde das helfen?

Ich kann nur selbst für mich aus dieser Dystopie in meinem Kopf Konsequenzen ziehen. 

Mich ehrlich hinterfragen, was ich genau brauche, wenn ich mein Handy in die Hand nehme um augenscheinlich wichtige Dinge nachzuschauen.

Dann kann ich mir die Frage stellen, was ich in dem Moment WIRKLICH brauche. 

Ist es eine Auszeit für mich? Dann könnte ich mir ein leckeres Getränk machen und mich an einen für mich angenehmen Platz setzen – und einfach sein. 

Mein Kopf dürfte sich daran erfreuen, nicht 100 Bilder pro Minute verarbeiten zu müssen.

Meine Augen dürften sich entspannen. 

Und ich würde mitbekommen, wie sich meine Schultern lockern, ein entspannendes Gähnen kommt und ich vielleicht meinem Körper 10 Minuten Schlaf schenke. 

Das heißt heute POWERNAP, doch irgendwie kommt mir mit diesem Wort das Gefühl von Leistung hoch. 

Deshalb nenne ich es lieber ein kleines Schläfchen. 

Ist es eine Ablenkung, die ich jetzt brauche, weil mich ein Thema so tief belastet?

Dann könnte ich an die frische Luft gehen, idealerweise in die Natur. Denn dort werde ich Reize wahrnehmen, die mich auf andere Gedanken kommen lassen. 

Zum Beispiel wenn der Wind durch deine Haare streicht oder die Amsel ein kleines Liedchen trällert, 2 Schmetterlinge vor dir tänzeln oder du ein verliebtes Pärchen Arm in Arm siehst.

Nachdem ich gleich diesen Text hochgeladen habe, werde auch ich wieder für die Außenwelt erreichbar sein. 

Doch so lange genieße ich noch diesen Zustand des Seins.

❤️Wenn dir dieser Artikel gefällt, würde ich mich so freuen, wenn du ihn vielleicht mit deinen Freunden teilst oder mir auf Instagram einen Kommentar da lässt, wie du mit deinem Handy umgehst.

Mit so viel Liebe 

Deine Cora

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